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Neuerungen StVO & StVZO
Die Neuerungen für 2021 im Überblick: Erhöhung der Kfz-Steuer 2021 kommen wieder einige Änderungen auf Autofahrer zu. Auch wenn diese wohl nicht so umfangreich ausfallen werden wie 2020 mit der StVO-Novelle, gibt es doch einiges zu beachten. So wird ab 2021 etwa die Kfz-Steuer im Zuge des Klimapakets erhöht. Der CO2-Aufschlag wird dann stärker gewichtet, um den Absatz verbrauchsarmer Pkw zu steigern und den Schadstoffausstoß zu senken. Die verschärfte Klimakomponente greift künftig ab einem Kohlendioxid-Ausstoß von 96 Gramm je Kilometer und ab 116 Gramm pro Kilometer soll die Kfz-Steuer stufenweise angehoben werden. Durchschnittlich verteuert sich die Kfz-Steuer damit pro Jahr um 15,80 Euro. Bei vielen Autos ändert sich 2021 aber auch nichts, da bereits zugelassene Autos von den Änderungen ausgenommen sind. CO2-Preis: Autofahrer müssen mit höheren Spritpreisen rechnen Der Bundestag hat Anfang Oktober 2020 einen höheren CO2-Preis im Verkehr beschlossen. Damit startet der Emissionshandel im Jahr 2021 nun mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne und steigt bis 2025 weiter auf schließlich 55 Euro je Tonne. Damit müssen Autofahrer damit rechnen, dass Diesel und Benzin nach Angaben des Umweltministeriums um etwa sieben bis acht Cent pro Liter teurer werden. Gleiches gilt für den Ölpreis. Eine Entlastung von Bürgern und Unternehmen soll es dafür beim Strompreis geben. Änderungen: Pendlerpauschale steigt ab Januar Die Pendlerpauschale soll im Zuge des Klimapakets ab dem 21. Kilometer von 2021 an und befristet bis Ende 2026 von 30 auf 35 Cent pro Kilometer erhöht werden und so die durch die CO2-Bepreisung höheren Kosten für Diesel und Benzin ausgleichen. Ab 2024 soll die Pauschale dann um weitere drei Cent auf dann insgesamt 38 Cent pro Kilometer erhöht werden. Sie soll nicht nur an Autofahrer gezahlt werden, sondern unabhängig vom für den Arbeitsweg genutzten Verkehrsmittel verfügbar sein. Gesetzesänderung: Ab Januar höhere Strafen für Gaffer Direkt zum Jahresstart 2021 tritt eine Gesetzesänderung in Kraft, wodurch künftig auch das Fotografieren und Filmen von Toten sanktioniert werden kann. Gaffer müssen dann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Bislang waren mit Paragraph 201 a StGB nur lebende Personen vor bloßstellenden Aufnahmen geschützt. Änderungen bei Mehrwertsteuer und Umweltbonus Nachdem die Mehrwertsteuer wegen des coronabedingten Markteinbruchs befristet bis Ende 2020 auf 16 Prozent gesenkt wurde, gilt ab 2021 wieder der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent beim Autokauf. Anders sieht es beim Umweltbonus (E-Auto-Prämie) aus: Die erhöhte Förderung für Elektroautos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge gilt noch bis mindestens Ende Neue Farbe bei der HU-Plakette 2021 Alle Jahre wieder müssen Autos in die Werkstatt zur Hauptuntersuchung. Im Jahr 2021 betrifft dies alle Wagen mit gelber Plakette, die nach bestandener Hauptuntersuchung einen rosafarbenen Stempel bis zum Jahr 2023 erhalten. Änderungen bei Typklassen der Kfz-Versicherung Ab 2021 sparen 4,6 Millionen Autofahrer durch die neuen Typklassen der Kfz-Versicherung, 6,1 Millionen hingegen kommen mit ihrem Auto im Vergleich zum Vorjahr in eine höhere Klasse. Für rund 30,6 Millionen Autofahrer ändert sich im Vergleich zu 2020 bei ihrer Kfz-Haftpflicht nichts. Somit bleibt es für knapp drei Viertel der Fahrzeuge bei den Typenklassen des Vorjahres. Änderungen der praktischen Führerscheinprüfung & Automatikregel Ab Januar gilt bundesweit die sogenannte "Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung" (OPFEP), die dazu beitragen soll, das besonders hohe Unfallrisiko von Fahranfängern und Fahranfängerinnen weiter zu verringern. Die Prüfungsdauer soll sich in diesem Zuge um etwa zehn Minuten verlängern, wovon jedoch nur fünf Minuten auf die reine Fahrzeit entfallen. Denn: Jeder, der die Führerscheinprüfung absolviert, soll künftig auch ein ausführliches Feedback und eine Einschätzung der Fahrkompetenz im Anschluss an die Prüffahrt erhalten. Auch eine schriftliche Leistungsrückmeldung zum Niveau der Fahrkompetenz soll es geben – unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden wurde oder nicht. Darüber hinaus tritt am 1. April die  von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geplante Änderung der Führerscheinprüfung im Hinblick auf die Automatikregel in Kraft. Künftig wird es also möglich sein, den Praxis-Teil der Führerscheinprüfung auf einem Auto mit Automatikgetriebe zu absolvieren, ohne dass dann die Fahrerlaubnis auf das Führen solcher Pkw beschränkt wird. DAB+: Ab 2021 Digitalradio-Pflicht für alle Neuwagen Für alle Neuwagen wird DAB+ ab dem 21. Dezember 2020 gemäß einem neuen EU-Recht Pflicht. Der Beschluss verpflichtet Hersteller aller Mitgliedsstaaten, die Radios ihrer Neuwagen ab dann mit dem digital-terrestrischen Radioempfang auszurüsten. Der Weg für günstigere Autoersatzteile ist frei Sichtbare Autoersatzteile müssen ab 2021 nicht mehr vom jeweiligen Fahrzeughersteller geliefert werden, da das bislang geltende Nachbau-Verbot durch eine Gesetzesänderung aufgehoben wird. Bis Verbraucher tatsächlich von günstigeren Preisen profitieren können, kann es allerdings noch einige Jahre dauern. Das entsprechende Gesetz gilt nämlich nur für Ersatzteile, für die nach Inkrafttreten des Gesetzes Kopierschutz angemeldet wurde. Autohersteller müssen ab 2021 Realverbrauch melden Ab 2021 müssen Autohersteller den Realverbrauch jedes einzelnen Fahrzeugs erfassen und der EU-Kommission melden. So soll sichergestellt werden, dass die Abweichungen von angegebenen und tatsächlichen Verbrauchswerten nicht mehr so stark ausfallen, wie bislang. Bereits seit dem 1. Januar 2020 müssen alle Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit neuer Typengenehmigung mit einem sogenannten "On-Board Fuel Consumption Meter", kurz OBFCM, ausgestattet sein. Ab 2021 ist die Software, die den Kraftstoff- oder Energieverbrauch des jeweiligen Modells aufzeichnet, dann für alle Fahrzeuge Pflicht, die zum ersten Mal zugelassen werden. Zuständigkeit für deutsche Autobahnen ab 2021 geändert  Ab Januar ist die 2018 eigens zu diesem Zweck gegründete Autobahn GmbH des Bundes für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Vermögensverwaltung und Finanzierung der deutschen Autobahnen zuständig. Bislang war dies Sache der Bundesländer.
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